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Dermis oder Lederhaut



Bild:OKAPIA KG
  Die Dermis besteht aus zwei Schichten: Stratum reticulare (Netzschicht) und Stratum papillare (Zapfenschicht). Das Stratum reticulare ist die Hauptschicht der Dermis und bildet den Übergang zur Subkutis. Es ist aus straffem geflechtartigem Bindegewebe aufgebaut, das von groben elastischen Fasern durchzogen wird.
In dieser Schicht befinden sich Haarfollikel, Talg- und Schweißdrüsen, Nervenbündel und Blutgefäße.
Im darüber liegenden Stratum papillare, das aus feinen Bindegewebsfasern besteht, liegen die Endschlingen der Kapillargefäße, die die Ernährung und den Stoffwechsel der gefäßlosen Oberhaut sicherstellen. Außerdem sind die Papillen der Ort der freien Nervenendigungen, über die die Schmerzwahrnehmung vermittelt wird, der Tastsinnesorgane wie der Meissnerschen Körperchen und der Kälte- und Wärmerezeptoren. Die ganze Dermis wird von Lymphgefäßen durchzogen. Elastizität und Dehnungsfähigkeit der Haut beruhen vorwiegend auf den Eigenschaften des Hautbindegewebes der Dermis.

Junge Bindegewebsfasern mit der Fähigkeit, Wasser zu binden, sind die Grundlage für die Elastizität jugendlicher Haut. Im Alter geht diese Elastizität verloren, dadurch entstehen Falten. Die Grenze zur Oberhaut wird durch eine wellenartige Kontaktzone, die sogenannte dermo-epidermale Junktionszone, gebildet.