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Die Dermis besteht aus zwei Schichten: Stratum reticulare
(Netzschicht) und Stratum papillare (Zapfenschicht).
Das Stratum reticulare ist die Hauptschicht der Dermis und
bildet den Übergang zur Subkutis. Es ist aus straffem
geflechtartigem Bindegewebe aufgebaut, das von groben
elastischen Fasern durchzogen wird.
In dieser Schicht befinden sich Haarfollikel, Talg- und
Schweißdrüsen, Nervenbündel und
Blutgefäße.
Im darüber liegenden Stratum papillare, das aus feinen
Bindegewebsfasern besteht, liegen die Endschlingen der
Kapillargefäße, die die Ernährung und den
Stoffwechsel der gefäßlosen Oberhaut sicherstellen.
Außerdem sind die Papillen der Ort der freien
Nervenendigungen, über die die Schmerzwahrnehmung
vermittelt wird, der Tastsinnesorgane wie der Meissnerschen
Körperchen und der Kälte- und Wärmerezeptoren.
Die ganze Dermis wird von Lymphgefäßen durchzogen.
Elastizität und
Dehnungsfähigkeit der Haut beruhen
vorwiegend auf den Eigenschaften des Hautbindegewebes der Dermis.
Junge Bindegewebsfasern mit der Fähigkeit, Wasser zu
binden, sind die Grundlage für die Elastizität
jugendlicher Haut. Im Alter geht diese Elastizität
verloren, dadurch entstehen Falten. Die Grenze zur Oberhaut
wird durch eine wellenartige Kontaktzone, die sogenannte
dermo-epidermale Junktionszone, gebildet.
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