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Hautanhangsgebilde und Hautdrüsen

  Die Haare entwickeln sich aus nach innen wachsenden Ausstülpungen der Epidermis, reichen aber mit ihrem schräg zur Hautoberfläche stehenden Haarschaft bis tief in die Dermis. Sie sind aus der Hornsubstanz Keratin aufgebaut und ihr Wachstum folgt einem bestimmten, für die einzelnen Haare nicht synchronen Zyklus. Hat ein Haar sein Wachstum beendet, löst es sich von der Papille ab, die dann nach einer Ruhezeit ein neues Haar bildet.
Haare wachsen täglich um 0,1 bis 0,2 mm. Ein täglicher Ausfall von bis zu 120 Haaren ist völlig normal.
Ist der Farbstoff in den Pigmentzellen erschöpft, wächst ein graues Haar nach.

Nägel sind gewölbte, durchscheinende Hornplatten, die von der Nagelwurzel bis zum freien Rand der Finger- und Zehenglieder vorwachsen. Mangelzustände, Kreislaufstörungen und Stoffwechselleiden können zu Veränderungen der Nägel führen.
Eine häufig auftretende Nagelstörung ist die Aufsplitterung des freien Nagelrandes. Hier liegt die Ursache meistens in zu häufigem Wasserkontakt in Verbindung mit Seifen.
 

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