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Schutz vor mechanischen Einwirkungen

  Durch die Festigkeit und Elastizität von Epidermis und Dermis und die weichen Fettpolster der Subkutis bietet die Haut Schutz gegen mechanische Einwirkung und Druck.

Wenn bestimmte Bereiche besonders beansprucht werden, wird dort zudem eine dickere Hornschicht ausgebildet. Stark verhornte Fußsohlen oder Schwielen an den Handinnenflächen bei schwerer manueller Arbeit sind Beispiele dafür. Eindrucksvoll ist auch die Widerstandskraft der äußeren Hautschichten gegen stumpfe Traumen wie Stoß oder Schlag. Die Hautoberfläche bleibt in der Regel intakt, während tiefer liegende Strukturen verletzt werden.

Überdehnungen der Haut bei Gewichtszunahme oder Schwangerschaft können bis zu einem gewissen Grad durch die elastischen Fasernetze des Hautbindegewebes aufgefangen werden. Bei extremer Überdehnung werden die elastischen Fasern geschädigt und es entstehen Dehnungs- oder Schwangerschaftsstreifen (Striae), die nicht rückbildungsfähig sind.