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Neurodermitis - was ist das überhaupt?

  Besonders belastende Formen von sehr trockener Haut treten bei Neurodermitis auf. In der medizinischen Fachsprache wird Neurodermitis auch als atopische Dermatitis, atopisches Ekzem oder endogenes Ekzem bezeichnet.
Man versteht darunter eine chronische ekzematöse Hauterkrankung aus der Gruppe der Atopien, d.h. mit Allergieneigung verbundene Krankheiten (Heuschnupfen, Asthma, Kontaktekzem).
Sie tritt erblich bedingt auf und wird in Verlauf und Ausprägung durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst. Vererbt wird nicht die Krankheit selbst, sondern nur die Anlage zur Neurodermitis.
Menschen, die an Neurodermitis erkrankt sind, leiden unter sehr trockener Haut mit häufig stark ausgeprägtem Juckreiz und Ekzemneigung. Typische Kennzeichen sind Beugenekzeme, trockene und empfindliche Haut sowie empfindliche und zu Allergien neigende Schleimhäute im Bereich der Augen, Nase und Bronchien. Am häufigsten kommt Neurodermitis an Ellenbeugen, Handgelenksbeugen, Kniekehlen sowie an Gesicht, Kopf und Hals vor. Bei schweren Ausprägungsformen kann der ganze Körper betroffen sein.
 
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